PC Build Guide: Was zu beachten ist

2025-08-21

 

 

 

Warum einen eigenen PC bauen?

Einer der Hauptgründe, warum viele Menschen ihren eigenen PC bauen, ist die Möglichkeit, ihn vollständig zu individualisieren und an die eigenen Bedürfnisse, Anforderungen und den eigenen Stil anzupassen. Die geplante Nutzung bestimmt, wie viel Speicher und Arbeitsspeicher benötigt werden und welche Geschwindigkeit gewünscht ist. Ein Gamer legt beispielsweise Wert auf eine leistungsstarke Grafikkarte (GPU) für beste Grafik, während ein Business-PC eher viel Speicherplatz für Dateien, Bilder und Daten benötigt.

Das Zusammenbauen des eigenen PCs vermittelt ein Gefühl von Erfolg und Zufriedenheit. Die eigene Arbeit am PC zu sehen und ihn anschließend zu nutzen, bringt ein neues Maß an Erfüllung. Außerdem ist es die perfekte Gelegenheit, die Funktionsweise von Computern besser zu verstehen und die eigenen technischen Fähigkeiten zu verbessern.

Praktisch gesehen ist der Eigenbau oft kostengünstiger als ein Fertig-PC. Fertig-PCs enthalten meist keine hochwertigen Komponenten und müssen oft nachgerüstet werden, um Speicher, Arbeitsspeicher oder Geschwindigkeit zu verbessern. Beim Eigenbau kannst du hochwertige Komponenten auswählen und gezielt nach den besten Angeboten suchen.

 

 

 

Welche Art von PC möchtest du bauen?

Wie bei jedem Projekt ist es wichtig, zuerst zu wissen, was du bauen möchtest. Vielleicht bist du ein leidenschaftlicher Gamer und möchtest einen individuellen Gaming-PC, ein Student mit großen Datenmengen oder ein Grafikdesigner, der hochwertige Software benötigt.

Sobald du weißt, welche Art von PC du bauen willst, kannst du gezielt die passende Hardware und Leistung auswählen – und vermeidest unnötige Ausgaben.

 

 

 

Was kostet ein PC-Build?

Die Kosten für den Eigenbau variieren stark, je nach benötigten Komponenten. Es ist sinnvoll, vorher ein realistisches Budget festzulegen.

Da Speicher und Arbeitsspeicher einen großen Teil der Kosten ausmachen, bietet der Eigenbau die Flexibilität, hier gezielt zu sparen. RAM und SSDs sind oft günstiger als vorinstallierte Komponenten, die meist schnell aufgerüstet werden müssen.

 

 

 

Preisbereiche für PC-Builds:

  • Einsteiger: 300–600 €
    Für einfache Aufgaben wie Surfen, Office und leichtes Gaming.
    Komponenten: Einsteiger-CPU, 8GB RAM, 256GB SSD, integrierte Grafik.

  • Mittelklasse: 700–1.200 €
    Für anspruchsvollere Aufgaben wie Gaming, Content Creation und Multitasking.
    Komponenten: Mittelklasse-CPU, 16GB RAM, 512GB SSD, dedizierte Mittelklasse-GPU.

  • High-End: 1.500–3.000 €+
    Für High-End-Gaming, professionelle Content Creation und intensives Multitasking.
    Komponenten: High-End-CPU, 32GB+ RAM, 1TB+ SSD, High-End-GPU.

 

 

 

Wie lange dauert der Zusammenbau?

Für Anfänger dauert der Zusammenbau meist 3–4 Stunden, für Erfahrene 1–2 Stunden, sobald alle Teile vorhanden sind. Dazu kommen ggf. Zeit für Fehlerbehebung und die Installation des Betriebssystems. Plane ausreichend Zeit ein.

Wenn du eine Pause brauchst, kannst du die Komponenten auf dem Tisch liegen lassen – halte Kleinteile organisiert und schütze empfindliche Teile vor Staub und statischer Elektrizität.

 

 

 

Welche Hardware wird benötigt?

Achte bei jedem Bauteil auf die Kompatibilität mit Mainboard und Gehäuse. Die Auswahl ist groß, daher ist eine klare Liste und ein Budget wichtig. Die wichtigsten Komponenten sind:

  1. PC-Gehäuse: Wähle die passende Größe (Small Form Factor, Mini-Tower, Micro-Tower, Mid-Tower, Full-Tower) und achte auf Platz für Mainboard und ggf. GPU.
  2. Mainboard: Das Herzstück, das alle Komponenten verbindet. Bestimme zuerst das Mainboard, da es die Kompatibilität der anderen Teile vorgibt.
  3. Prozessor (CPU): Das „Gehirn“ des PCs. Achte auf die GHz-Zahl und Kompatibilität mit dem Mainboard.
  4. CPU-Kühler: Notwendig, um Überhitzung zu vermeiden. Es gibt Luft- und Wasserkühlungen.
  5. Arbeitsspeicher (RAM): Kurzzeitspeicher für Daten und Programme. Wähle die passende Technologie (DDR5, DDR4, etc.) und Größe.
  6. Speicher (SSD/HDD): Für alle Daten. SSDs sind schneller und zuverlässiger als HDDs.
  7. Netzteil (PSU): Versorgt alle Komponenten mit Strom. Wähle die richtige Leistung und Bauform.
  8. Grafikkarte (GPU): Optional, aber für Gaming und professionelle Anwendungen empfohlen.
  9. Betriebssystem: Ohne OS läuft nichts. Beliebte Optionen sind Windows, macOS, Linux und ChromeOS.
  10. Zubehör: Monitor, Tastatur, Maus – je nach persönlicher Vorliebe.

 

 

 

 

 

 

 

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Zusammenbau

 

  1. Vorbereitung: Arbeitsplatz einrichten, Komponenten bereitlegen, auf statische Entladung achten.
  2. PC-Gehäuse vorbereiten: Seitenwände entfernen, Abstandshalter und I/O-Blende einsetzen. Top PC-Gehäuse 2025
  3. CPU installieren: CPU vorsichtig in den Sockel des Mainboards einsetzen. Zu beachten ist die ausrichtung dieser, gekenntzeichnet durch einen pfeil an der cpu und am mainboard am CPU Sockel Top PC-Gehäuse 2025
  4. CPU-Kühler montieren: Kühlkörper und ggf. Wärmeleitpaste aufbringen. Zu empfehlen sind die Wärmeleitpsten von ARCTIC MX-6 und Thermal Grizzly Kryonaut
  5. RAM installieren: Module in die vorgesehenen Slots stecken. Top PC-Gehäuse 2025
  6. Netzteil einbauen: PSU im Gehäuse befestigen und Kabel vorbereiten.
  7. Mainboard einbauen: Mainboard im Gehäuse verschrauben und Strom anschließen.
  8. Grafikkarte installieren: GPU in den PCI-Express stecken und befestigen, bei schweren Grafikkarten ist es erforderlich eine stütze mit einzubauen (meist mitgeliefert) da sonst der PCI-Express Steckplatz beschädigt werden könnte. Top PC-Gehäuse 2025
  9. Speicher installieren: SSD/HDD in die vorgesehenen Schächte einsetzen und anschließen. Top PC-Gehäuse 2025
  10. Zubehör anschließen: Monitor, Tastatur, Maus verbinden.
  11. Betriebssystem installieren: OS aufspielen und Einstellungen vornehmen.

Wartung

Top PC-Gehäuse 2025

Regelmäßige Reinigung und Updates sorgen für eine lange Lebensdauer und optimale Leistung. Upgrades sind jederzeit möglich, z.B. mehr RAM oder Speicher.


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